Seehenswürdigkeiten

Manche Besucher verlassen Monopoli nie, weil es einfach so nett ist, in der Stadt bleiben und die Zeit zu verbringen mit Schwimmen, Cafébesuchen, Essen, Spazierengehen, in den vielen gemütlichen Kleinläden einkaufen oder am Hafen entlanglaufen. Man kann auch einfach auf der Terrasse sitzen und Bücher lesen, – oder einfach entspannen und abends die Schwalben zuschauen wenn’s dunkelt. Wenn man aber etwas Anderes sehen will, gibt es viele Möglichkeiten sowohl in der Nähe als auch etwas weiter weg, voller interessanten Orten, Denkmälern und schönen Landschaften.

8-10 km südlich von Monopoli gibt es grosse Sandstrände mit Dünen und Strandhafer, entweder gegen Zahlung oder frei. In diesen Gegenden gibt es auch Feriendörfer, wo die Italiener Urlaub machen.

Sonst kann man sich z. B. folgendes anschauen:

Egnazia: Archälogische Ausgrabungen einer ehemaligen wohlstehenden Stadt von weit vor Christus, richtig interessant, auch wenn man kein Profi ist. Schönes Museum, das die Gegenständen von der ehemaligen Stadt zeigen. Text leider nur in italienisch, aber schön und illustrativ gemacht. Wie Pompeij, bloss kleiner. Liegt 7-8 km südlich von Monopoli, leicht mit dem Fahrrad der Küste entlang zu erreichen. http://www.egnaziaonline.it/index_file/Page413.htm

Alberobello: (Der schöne Baum): Die Hauptstadt der Trulligegend. Ein Trullo ist ein Haus mit einer ganz eigenartigen und originalen Konstruktion. Die Häuser sind rundlich mit weissen Wänden und einem konischen grauem Dach aus Schiefer. Die Trullis sind ungefähr 500 Jahre alt und die Herkunft ist ungewiss. Wenn man sich Alberobello nähert, sieht man mehr und mehr Trullis in der Landschaft, und wenn man zum Zentrum von Alberobello kommt, findet man ein ganzes Viertel von Trullis, in 2 Teile geteilt. Der grössere Teil in der Nähe von der Kirche ist eher touristisch, der andere Teil auf der anderen Seite von einer grossen Strasse ist kleiner und ruhiger und ohne Touristgeschäfte. Es gibt dort allerdings eine Familie, die gern ihr Haus vorzeigt, ist aber kein Museum und lässt sich nicht so einfach finden. Alberobello ist ein Muss, da die Stadt ganz einzigartig ist und es die Trullis angeblich sonst nirgends auf der Welt gibt.

Martina Franca: Diese schöne Stadt hat eine wunderschöne alte Stadtmitte mit dekorierten Barockgebäuden. Es ist richtig nett, einfach in der Stadtmitte herumzugehen, z.B. nachdem man am Vormittag Alberobello besucht hat. Empfehlenswert ist das Restaurant Piazzetta Garibaldi auf Piazza Garibaldi ganz in der Stadtmitte, hier wird spezielles, hausgemachtes und leckeres Essen serviert.

Locorotondo (der runde Ort): Die andere Trulli-Stadt in der Gegend, jedoch ohne das Trulliviertel in der Mitte wie in Alberobello. Die Stadt ist sehr schön, zirkulär und liegt auf einem Hügel mit einem fantastischen Blick auf das Valle d’Itria Tal. Die Stadt ist nominiert als eine der „Borghi più belli d’Italia“, – eine der schönsten Kleinstädte Italiens.

Ostuni (die weisse Stadt): Liegt auf 3 Hügeln und hat daher einen fantastischen Blick über die umgebende Landschaft. Sehr schöne Stadt, mit einigen Touristen. Ostuni war eine der ersten Städten in Apulien, die ausserhalb von Apulien bekannt wurde, da eine Berühmtheit (Armani) hier Urlaub machte. Wer mit dem Zug hinfahren möchte: Der Bahnhof liegt ca. 3 km ausserhalb des Zentrums in Richtung Meer.

Lecce: 5 Viertelstunden mit dem Zug von Monopoli entfernt. Lecce ist eine der wunderschönen Barock-Hauptstädte der Welt, daher auch „Florenz des Südens“ genannt, und ist ebenfalls die Hauptstadt des Weingebiets Salento. Mitten in der Stadt auf dem Marktplatz liegen imposante Ruinen von einem römischen Amphie-theater vom 2 Jhd. 2010 wurde Lecce von dem Reise-Verlag „Lonely Planet“ zu einer der besten 10 Stellen der Welt zu besuchen gekürt!

Bari: Die Hauptstadt vom Region Apulien, eine halbe Stunde nördlich von Monopoli. Bari ist eine grosse Stadt mit vielen, vielen Geschäften, einer langen Fussgängerzone, einem Centro Storico wie in Monopoli (aber nicht so gemütlich), dem Basilika von Skt. Nikolaus, das ein schönes Beispiel von romanischer Architektur ist. Weiterhin gibt es einen grossen Hafen mit Fähren nach Griechenland, Montenegro und Kroatien. Toll für Bummeln, wenn man mehr Geschäfte will als es in Monopoli gibt.

Brindisi (auf Latein Brundisium). Hier liegt das Ende von Via Appia, die ja in Rom anfängt. Das Ende von Via Appia war von 2 Säulen markiert, eine davon wurde jedoch an Lecce vergeben als Dankeschön für die Hilfe während eines Krieges. Brindisi ist bekannt als „Die Tor des Orients“, hat einen grossen Hafen, vielen Fähren und Touristen. Eine schöne Stadt zu besuchen.

Matera: Eine wunderschöne Stadt, die halbwegs auf einer Bergwand liegt. Man sagt, dass einige der ersten Wohnungen der Welt in Berggrotten in Matera lagen. Diese Grotten waren bis Anfang der 1950‘er bewohnt, und eine davon kann man noch sehen, – sehr interessant.

Castel del Monte: Angeblich als Jagdschloss vom Kaiser Friederich dem II rund 1250 gebaut. Liegt auf einem Hügel in einer sonst flachen Gegend und hat daher einen wunderschönen, weiten Blick. Interessante und ganz einzigartige Architektur, ganz anders als alles Andere in der Gegend. Um dahinzukommen muss man auf einem grossen Parkplatz parken und den Bus die letzten paar Kilometer bis zum Schloss nehmen.

Gallipoli:Eine nette kleine Stadt auf westlichen Seite der Küste (am Ionischen Meer). Die alte Stadtmitte liegt auf einer Insel ausserhalb des neuen Stadtteils und hat viele nette Strände in der Nähe. Touristisch, besonders Richtung Süden.

Link zu Fotos der Sehenswürdigkeiten und Umgebungen von Monopoli

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